14 Arten, eine Bierdose zu öffnen.

Als ortsansässiges Unternehmen unterstützen wir gerne kulturelle Veranstaltungen und soziale Aktivitäten mit unserem Know-how und unserer Technik. In diesem Rahmen gestalteten wir jetzt die Poster und Flyer zur Häzemer Kerb und inserierten in der Kerbzeitung der Häzemer Kerbborschen die abgebildete  Anzeige, auf der wir – passend zum Thema Kerb – 5 von 14 Arten „zum Öffnen einer Bierdose“ beschrieben. Damit Interessierte alle Arten kennenlernen können, platzieren wir diese hier auf unserer Webseite.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, auf dieser und allen anderen (Kerb)veranstaltungen viel Spaß und – ahmen Sie diesen Beispielen auf keinen Fall nach.

Der coole Typ:

Er öffnet die Dose mit einer Hand. Dazu klemmt er den Finger unter den Öffner, schwingt die Hand (mit der Bierdose) nach oben und reißt sie dann blitzschnell nach unten. Das Zischen der Kohlensäure ist übermäßig laut, um auch genügend Aufsehen zu erregen.

Der Rambo-Typ:

Er stellt die Dose in 50-80 cm Entfernung auf und ballert mit seiner Uzi darauf. Dann versucht er das auslaufende Bier zu trinken. Versuche mit Handgranaten schlugen übrigens fehl, da sich das Bier im Umkreis von ca. 150 m gleichmäßig verteilte. Die Kohlensäure kommt erst gar nicht zum Zischen.

Der 08/15-Typ:

Dieser hält die Dose in einer Hand. Der Daumen wird vor die Dose gebracht und der Öffner wird mit dem Zeigefinger langsam, unter dem Zischen der entweichenden Kohlensäure, nach oben gebogen. Sobald die Dose auf ist, wird der Öffner wieder zurück gebogen.

Der Säufer:

Der Säufer bohrt ein Loch in den Dosenboden, hält dieses an den Mund und öffnet die Dose (fast genauso wie der 08/15-Typ, jedoch schneller). Das heraus strömende Bier ist in ca. 3-5 Sekunden verschwunden (in der Regel im Magen, manchmal auch (bei Leuten mit schwachen Mägen) nach weiteren 3-5 Sekunden wieder außerhalb im Umkreis von mehreren Metern. Das Zischen der Kohlensäure wird vom Rauschen des Bieres überlagert!

Der Indianer:

Er macht einen Regentanz um die Dose. Es fängt an zu regnen. Anschließend wartet er, bis die Bierdose genügend oxidiert ist, um sie dann zu skalpieren. Das Zischen ist bei dieser Methode auch gleich Null.

Der Physiker:

Er berechnet den optimalen Aufziehwinkel unter Beachtung des geringsten Energie-Aufwandes. Anschließend leistet er Verformungsarbeit beim Aufziehen des Öffners. Das Bier ist für ihn die unwichtigste Sache überhaupt. Ihn interessiert die Vektoraddition der Kräfte, die beim Öffnen auftreten oder der Energie- gehalt des entweichenden Gases, wobei er das Gas selbstverständlich nachweist! Das Zischen ist auch nicht lauter als normal.

Der Snob:

Zieht sich erstmal die weißen Handschuhe an und desinfiziert die Bierdose mit einem Spray. Dann hält er sie mit einer Hand fest. Mit dem Daumen und dem Zeigefinger packt er den Öffner (mit abgespreiztem, kleinem Finger) und zieht den Öffner so leicht nach vorn, dass kaum ein Zischen wahrzunehmen ist. Anschließend klappt er den Öffner zurück. Er setzt den desinfizierten, vergoldeten Schütt- aufsatz auf die Dose und schüttet sich einen Schluck in sein Blei-Kristall-Glas.

Der gewalttätige Typ:

Er packt die Dose in einer Hand und quetscht sie solange bis der Verschluss durch den Druck wegspringt. Abgesehen von einem leichten Knall ist auch hier kein Zischen zu hören.

Der Programmierer:

Er schreibt erst ein Fluss-Diagramm und programmiert dann eine Simulation, die ihm das Öffnen einer Bierdose erklärt. Aus dem selbst geschriebenen Doc-File kann er dann weitergehende Informationen entnehmen und so die Dose öffnen. Das Zischen ist normal bis etwas lauter.

Der Bastler:

Baut sich aus Fischer-Technik einen Bierdosen-Öffnungs-Automaten. Das Öffnen erfolgt über einen kranähnlichen Arm, der über der Dose angebracht wird. Bastler, die über einen Computer verfügen, steuern das Öffnen natürlich über ihre Schnittstelle direkt vom Computer aus. Durch die doch etwas wacklige Konstruktion und das ungenaue Ansteuern der Schrittmotoren zischt es beim Öffnen etwas lauter.

Der Chemiker:

Sprengt den Öffner plus Deckenplatte mit einem selbst gemischten Sprengstoff ab.
Der Knall übertönt das Zischen. Er analysiert die Zusammensetzung, wartet auf das Ergebnis, liest es, fängt an zu schwitzen und stellt die Dose weg.

Der Manta-Fahrer:

Obwohl an Manta-Fahrer kein Bier verkauft werden darf (Jugend-Schutz-Gesetz – irgend-
jemand muss ja die Jugend vor denen schützen!) kommen einige Manta-Fahrer doch an eine Bierdose. Nachdem sie drei Stunden an der Dose mit dem Autoschlüssel rumgekratzt und den Öffner (ohne die Dose zu öffnen) im Eifer ihres Unwissens abgebrochen haben, legen sie die Dose auf die Straße und heizen mit ihrem Manta rüber und dann noch mal über das ausgelaufene Bier, um die Bakterien abzutöten. Anschließend schlürfen sie das Bier auf.

Der Sozial-Psychologe:

Versucht die Bierdose zu überreden, sich von selbst zu öffnen, Selbstinitiative zu ergreifen. Wenn das nach fünf Stunden härtester Konversation (sofern man davon sprechen kann, bis jetzt hat noch keine Bierdose geantwortet) nichts hilft und die Dose immer noch zu ist, bricht er heulend vor der Dose zusammen. Bis jetzt ist noch kein Sozial-Psychologe gesehen worden, der ein Bier trinkt, daher also auch kein Zischen.

Der Ostfriese:

Er sucht zwei Stunden auf der Unterseite nach dem Öffner. Anschließend geht er ins Geschäft, reklamiert die Dose und kauft sich lieber einen Küstennebel, weil man den oben aufschrauben kann! Kein Zischen (logisch)!

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