Wie der Osterhase zu den Eiern kam – Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was genau Eier und Osterhasen eigentlich mit Ostern zu tun haben? Wir schon, deshalb haben wir ein wenig recherchiert.

Seit Wochen begegnen sie einem überall. Bunt bemalt an Sträuchern oder aus Schokolade im Supermarkt: Ostereier! Sie sind die weitverbreiteten Boten für Ostern und ein altes Zeichen für Fruchtbarkeit, Auferstehung und das Leben. Das passt gut zur Osterbotschaft, für die Auferstehung Jesus Christus, also das Brechen mit dem Tod. Denn zum Essen eines Eis muss die Schale zerbrochen werden. Daraus hat sich später der Brauch des „Eiertitschens“ entwickelt. Rundum am Tisch schlägt man die Eier leicht aneinander. Sieger ist, wessen Osterei die Prozedur übersteht. Noch heute kennt man diese Tradition in etwas abgewandelter Form auch vom „Ostereier-Weitwurf“. Auch hier siegt, wessen Ei beim Aufprall nicht zerbricht.

Über viele Jahrhunderte verlangten die Menschen an Ostern geradezu nach diesem Lebensmittel. Nach einer intensiven und harten Fastenzeit, in der unter anderem auf Fleisch, Milchprodukte und eben auch Eier verzichtet wurde, beschenkte man sich nach dieser 40-tägigen Zeit damit. Im Hintergrund steht außerdem, dass an Ostern der sogenannte „Naturalzins“ fällig wurde. Man bezahlte ihn seinem Grundherrn zum Beispiel in Form von Eiern, die nach langer Fastenzeit zu genüge vorhanden waren.

Und wie kam nun der Osterhase zum Osterfest? Womöglich auch aufgrund seiner Fruchtbarkeit. Außerdem wurde dem Hasen nachgesagt, er würde nicht schlafen, da er keine Augenlieder hat. Das wiederum konnte in Verbindung mit Jesus Christus gebracht werden, der „im Tod nicht entschlafen“ ist. Wenn zu Ostern der Naturalzins fällig wurde, übergab man auch Hasen. Das mag im 17. Jahrhundert, die Vorstellung des „Osterhasen“, der die Eier bringt, gefördert haben.

Richtig gefördert wurde der Osterhase aber erst im 19. Jahrhundert durch die Süßwarenindustrie, die das Tier als lukratives Geschäft entdeckte und mit ihm auf breite Akzeptanz in der Bevölkerung stieß.

Quellen: Universität Erfurt, Wikipedia

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