Werbung ohne Grenzen

Werbung auf Gehwegen, Lebensmitteln, Menschen… Die Ideen der für ihre Kreativität bekannten Werbebranche sind scheinbar grenzenlos. Schon bald könnte der Begriff „grenzenlos“ aber schon wörtlich genommen werden, denn Jim Bridenstine, der neue Chef der US-Weltraumbehörde NASA, lasse laut der Washington Post aktuell prüfen, ob sich mit Werbung auf Raketen und Werbe-Engagements von Astronauten neue Finanzierungsquellen erschließen ließen.

Bridenstine gilt als Befürworter einer zunehmenden Privatisierung der Raumfahrt und rüttelt nun vorsichtig an einem seit Bestehen der Behörde existierenden Tabu. Entschieden sei jedoch noch nichts. Von der Washinton Post befragte Astronauten stünden der Idee kritisch gegenüber und man dürfe dem US-Kongress nicht suggerieren, dass die NASA dank Werbeeinnahmen keine Fördergelder mehr brauche. Es bleibt also spannend ob – und wenn ja wann tatsächlich die erste gesponserte Rakete in den Orbit startet. (Quelle: www.manager-magazin.de)

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